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Einst
Seele
Atme


Einst
Einst war ich König, einst war ich Bettelmann, einst war ich Priesterin, einst war ich Mutter. Einst war ich Tier, einst war ich Pflanze, einst war ich Wurm, einst war ich Zelle. Und doch bin ich alles, alles noch heute. Bin Zelle, bin Wurm, bin Pflanze, bin Tier, bin Mutter, bin Priesterin, bin Bettelmann, bin König. Bin alles, bin nichts, bin groß, bin winzig, bin weit, bin eng, bin vielfältig, bin einfältig. Bin alles und gar nichts, bin Himmel und Erde. Bin Zeit ohne Zei


Atme
Atme Atme ein, atme aus im Rhythmus des Lebens. Spüre den Fluß, spüre das Strömen der Energie in dir. Ein und aus. Ein und aus. Atme tiiii....ef ein, öffne dich für's Leben, spüre deine Brust, wie sie sich hebt und weitet, spüren deinen Bauch, wie er sich hebt und weitet. A....tme aus, spüre wie dein Bauch sich senkt, wie deine Brust sich senkt. Lass los. Stell dir vor, all das, was du nicht mehr brauchst, atmest du aus, ohne zu wissen, was es ist. Stell dir vor, die


Seele
Wenn die Seele sich erhebt, der letzte Atemhauch erbebt, die Silberschnur sich zieht und dehnt, die Seele sich nach Freiheit sehnt, dann strömen im letzten Atemzuge leuchtend strahlend wie im Fluge Essenzen, die das Leben schrieb, alles das, was übrig blieb. So fließen sie auf eine Reise hinauf, nach oben und ganz leise Erkenntnis, Weisheit und Bewusstsein, ganz ohne Staub, nur blütenrein. Der Silberfaden ist zerrissen schnell huscht der Rest, ganz in dem Wissen,
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