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Leben & Tod

  • Autorenbild: Ursel Newiger
    Ursel Newiger
  • 22. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Feb.

In den letzten Wochen und Monaten werde ich immer wieder mit dem Tod konfrontiert. Eine liebe Freundin starb plötzlich und unerwartet, andere verließen diese Erde nach langer Krankheit oder befinden sich in einem unheilbaren Zustand. Unabhängig vom Alter sind wir nur eine Schwelle vom Tod entfernt. Andere werden vom Zug erfasst, sterben bei einem Unfall und werden plötzlich aus dem Leben gerissen. Angehörige und Freunde sind geschockt, fassunglos, hilflos und fragen sich oft nach dem "Warum". Den meisten fällt es schwer, damit umzugehen.


Wenn wir jedoch den Blick erweitern und das Leben als Teil einer langen Reihe von Inkarnationen ansehen, dann entsteht eine neue Sichtweise. Wir vertrauen uns dem Leben an – und ja, auch dem Tod, denn er ist nur eine andere Form der Weiterentwicklung. Im Laufe jeden Lebens weben wir ein Muster von Erfahrungen in den großen kosmischen Seelenteppich und der Tod beendet einen Teil davon. Dieses eine Muster ist einzigartig und wird so nicht noch einmal gewebt werden können. Es ist niemals gleich, weil die anderen zu einer anderen Zeit und an einer anderen Stelle entstehen. Manche Muster vertiefen sich, werden hart und eng, andere sind vielleicht von Motten zerfressen und lösen sich in Staub auf, wenn man sie anhebt. Oder es hat sich ein Faden des Musters gelöst, wurde abgetrennt oder abgerissen und rippelt sich auf. Der Faden bleibt und kreiert ein ganz neues Bild. So entwickeln wir uns immer weiter und nehmen unbewusst die Seelenanteile der früheren Leben mit auf die Reise, die durch unsere Gefühle und Emotionen in uns gespeichert sind. Sie führen und begleiten uns, bis sie eines Tages bewusst werden und wir uns mit Freude auf den Weg zu unserem wahren Sein begeben.



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